Updating Basket....

Sign In
0 Items

BASKET SUMMARY

There are currently no items added to the basket
Sign In
0 Items

BASKET SUMMARY

There are currently no items added to the basket

Distanz des Gehorsams

Theorie, Ethik und Kritik einer Tugend

Distanz des Gehorsams

Theorie, Ethik und Kritik einer Tugend

This item is currently unavailable.

Enter your email address below and we will email you when the item comes into stock.

Paperback / softback

£92.00

Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161540868
Number of Pages: 458
Published: 05/09/2016
Width: 23.4 cm
Height: 15.5 cm
Als Tugend beschworen, in Katastrophen geendet: der Gehorsam. Nationalsozialismus, gewaltsame Erziehung, auch in kirchlicher Verantwortung, insgesamt die Diskreditierung der Ich-Instanz in Gehorsamsdiskursen, problematisieren eine Beziehungsform, die bis heute viel diskutiert, aber wenig systematisch untersucht worden ist. In der gefundenen Distanzstruktur des Gehorsams liegt der philosophische und theologische Beitrag dieser Studie zur Erforschung des Gehorsams: Das Problem des Gehorsams ist eine Distanz, die zwischen Person und Akteur, Wollen und Sollen auftritt. Im Gehorsam tun Personen etwas, das sie eigentlich nicht wollen - sonst wäre der Befehl unnötig. Mathias Wirth diskutiert die manchmal auch nur behauptete Distanz zwischen Person und Akteur als ethisches und religiöses Problem.Diese Arbeit wurde mit dem Wissenschaftspreis Hannover 2014 ausgezeichnet. Außerdem wurde der Studie der Ernst Wolf-Preis 2017 der Gesellschaft für Evangelische Theologie in der Kategorie A (Dissertationen/Habilitationen) zugesprochen.

Mathias Wirth

Geboren 1984; Studium der Ev. Theologie und der Kath. Theologie sowie der Philosophie; 2012-2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf; 2014 Promotion. 2017-2018 Feodor Lynen Postdoc an der Yale Divinity School. Seit 2018 Assistenzprofessor (mit tenure track) für Systematische Theologie/Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern.