Updating Basket....

Sign In
0 Items

BASKET SUMMARY

There are currently no items added to the basket
Sign In
0 Items

BASKET SUMMARY

There are currently no items added to the basket

Dionys vom Areopag

Beiträge zu Werk und Wirkung eines philosophierenden Christen der Spätantike

Dionys vom Areopag

Beiträge zu Werk und Wirkung eines philosophierenden Christen der Spätantike

This item is currently unavailable.

Enter your email address below and we will email you when the item comes into stock.

Paperback / softback

£28.00

Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161556258
Number of Pages: 211
Published: 07/11/2018
Width: 18.7 cm
Height: 11.5 cm
Die Tria Corda-Vorlesungen des Jahres 2016, auf die dieses Buch zurückgeht, sind erstmals einem einzigen Autor und Werk gewidmet, "Dionys vom Areopag". Dabei geht es um den Verfasser eines der wirkungsmächtigsten unter den uns bekannten theologisch-philosophischen Entwürfen. In eingehender Auseinandersetzung mit der Forschungsliteratur versucht Adolf Martin Ritter zu zeigen, dass sich sowohl das Werk wie seine Wirkungsgeschichte am besten verstehen lassen, wenn man hinter allem den Versuch einer Synthese von Platonismus und Christentum als beherrschendes Motiv sieht. Schon die Wahl des Pseudonyms "Dionys vom Areopag" (nach Apostelgeschichte 17,34) und die damit gegebene Assoziation mit der hoch apologetischen Areopagrede des Apostels Paulus dürfte bei dem unbekannten Autor auf eine apologetische Absicht schließen lassen. Fasst man zudem den Inhalt seines uns überlieferten Schrifttums und dazu noch die Titel derjenigen Schriften ins Auge, die er abgefasst haben will oder noch hat abfassen wollen, so unterliegt es kaum einem Zweifel, dass er einen wirklich umfassenden Erklärungsanspruch erhebt. Und wie er selbst vom Christentum das Bild einer konsequent "griechisch-philosophisch" interpretierbaren Religion gewonnen zu haben scheint, so will er es auch anderen vermitteln, besonders solchen, die sich verunsichert fühlen, weil führende Vertreter des zeitgenössischen Platonismus - wie die letzten Athener Schulhäupter, namentlich Damaskios - mit ihrer antichristlichen Einstellung nicht hinterm Berg hielten.

Adolf Martin Ritter

Geboren 1933; Studium der Ev. Theologie in Marburg, Heidelberg, Göttingen und Athen; 1962 Promotion; 1970 Habilitation; seit 1981 Ordinarius für Historische Theologie in Heidelberg; seit 1999 emeritiert; 2000 Dr. h.c. Cluj-Napoca (Klausenburg); 2002 Dr. h.c. Oradea (Großwardein).